Vier regionale Künstlerinnen erkunden die Vielschichtigkeit des Frauseins – zwischen Kraft und Fragilität, Mythos und Alltag, Schönheit und Widerstand. Ihre Werke laden ein, Weiblichkeit neu zu sehen und zu fühlen.
Warum der Ausstellungsname „weiblich“ ? Da steckt eben das „Weib“ für Frau drin. Ein Begriff, der oft negativ bewertet wird. Warum eigentlich? Weil Weiber eher lautstärker, selbstbewusster sind ? Vom Klang ist der ja viel sanfter als „Frau“ z.B. Weil „ich“ die eigene Position anzeigt und auch das Geschlecht der Künstlerinnen und das „l“ in der Mitte – in soft – weil es eben auch immer wieder dieses Dissonanzen mit dem eigenen Geschlecht gibt in einem selbst – und in der Gesellschaft.

Saskia Petermann
Saskias Zeichnungen, Malerei oder Skulptur vereint die Liebe zum Detail und ein dunkler, flüsternder Unterton der – im Gegensatz zu ihrer Arbeit als Kommunikationsdesignerin und Szenografin selten laut und deutlich wird – der einlädt genauer hinzusehen, sich einzulassen, auf die zeitlose Poesie zwischen (All)tag und Traum.

Sandra Ganser
In ihren Werken aus getrockneten heimischen Naturmaterialien findet sich die Vielfalt von Ort und Jahreszeit. Die Installationen und Objekte bergen spürbare Sinnlichkeit, ehren die Wildheit und Ungezähmtheit der Natur – und damit die Weiblichkeit in ihrer Essenz.

Hasengold
Tanya Klockes Malerei, Aquarelle und Objekte erforschen Weiblichkeit in Mythologie und Legenden. Geheimnisvolle Hybridwesen spiegeln die Facetten des Frauseins wider und erzählen von der Magie, dem Wandel und der mystischen Tiefe weiblicher Identität.

Nathalie Oedekoven
Durch expressive Malerei erforscht Nathalie Oedekoven Identität, Fragilität und die Kraft der Weiblichkeit. Ihre Werke thematisieren Tabus und zeigen Frauen als Symbole von Stärke, Wandel und innerem Kampf. Ihr Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen Weiblichkeit frei erkundet und gefeiert werden kann.
Praktisches
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Veranstalter
Chudoscnik Sunergia
Ausstellungszeiten
18.04.-11.05.
Samstags & sonntags 14:00-18:00 Uhr